Wasserbetten - Seekrankheit oder Wohlbefinden? Morgens verspannt und unausgeschlafen? Wasserbetten versprechen Abhilfe und sorgen für gesunden und erholsamen Schlaf.
![]() Ein Wasserbett? Da wird man ja seekrank … Geschichte des Wasserbettes Wasserbetten sind bereits seit Jahrtausenden bekannt. Naturvölker in Afrika und Südamerika entdeckten früh die Vorzüge einer Wassermatratze, die sie aus Ziegenhäuten anfertigten. Nomaden verwenden sie noch heute zugleich als Schlaflager und Wasservorrat für ihre Wanderschaften. Das Wasserbett, das wir heute kennen, fand erstmals Ende des 19. Jahrhunderts Eingang in die Geschichte, als Mediziner seine heilsamen Auswirkungen erkannten. Bei Verbrennungspatienten etwa ließen sich die Schmerzen durch das neu erfundene Ruhelager bedeutend mildern. Das Wasserbett galt von da an als wichtiges Hilfsmittel der Medizin und wird auch heute besonders in der Krankenpflege eingesetzt, da es zum Beispiel das Wundliegen bettlägeriger Patienten verhindert. Im Alltag wurde es erst ab 1960 populär und unter anderem als Teil der Hippie-Kultur verbreitet. Es ist bis heute eine gute Alternative geblieben, die sich auch gegen moderne Zivilisationskrankheiten bewährt. Schluss mit schlaflosen Nächten Das Wasserbett hat der herkömmlichen Matratze einiges voraus. Zunächst passt sich die Wassermatratze der Form des Körpers exakt an und unterstützt damit die Wirbelsäule optimal. Das erspart schlaflose Nächte mit Rückenschmerzen. Die beheizte Matratze ermöglicht zudem die Entspannung der Muskeln, ein schnelleres Einschlafen und lindert Gelenkbeschwerden wie Rheuma oder Arthritis. Man schläft druckfrei und kommt durch die wohltuende Wärme außerdem weniger ins Schwitzen. Für Allergiker empfiehlt sich ein Wasserbett daher besonders wegen seines Hygienevorteils. Anders als bei einer gewöhnlichen Matratze können sich in ihrem Inneren auch keine Haare und Hautschuppen sammeln. Darüber hinaus hat ein Wasserbett positive Auswirkungen auf Menschen mit Schlafstörungen, sodass die medikamentöse Behandlung mit Schlafmitteln oft bedeutend reduziert werden kann. |