Mutterschaft - Vaterschaft - Elternschaft Die Geburt eines Kindes bringt viele Neuerungen und Umstellungen mit sich. Dann gibt es da auch noch Begriffe wie Mutterschaft, Vaterschaft und Elternschaft. Was bedeutet das eigentlich? Was muss man wissen? EnjoyLiving bringt Klarheit ins Begriffsdickicht. ![]() Nach einer Geburt oder der Adoption eines Kindes unterliegen Mann und Frau automatisch dem Status der Elternschaft. Für die Frau gibt es zudem die Mutterschaft und für den Mann die Vaterschaft. Begriffe, die sowohl biologisch wie auch juristisch und sozial definiert sind.
Die biologische Ursache einer Mutterschaft sollte allen bekannt sein. Die Frau bringt ein Kind zur Welt und wird somit zur Mutter. Soziale Aufgaben sind die Ernährung und die Erziehung des anfangs unselbständigen und hilflosen Kindes. Dies muss so lange passieren, bis das Kind diese Aufgaben selbständig übernehmen kann. Mit Erreichen dieses Zustands tritt das Kind automatisch in den Status des selbständigen Gesellschaftsmitgliedes ein und wird mündig. Juristisch gesehen erhalten Frauen sechs Wochen vor und acht Wochen nach der Geburt Mutterschaftsgeld bezahlt. Die Frau muss dafür Mitglied einer Krankenkasse sein.
Als Vater des Kindes gilt der Ehemann der Mutter. Ohne Ehe besteht die Vaterschaft nur nach Anerkennung. Für den Begriff des Vaters gibt es drei verschiedene Bedeutungen.
Dieser Begriff bezeichnet die Rolle von Vätern und Müttern im biologischen, juristischen und sozialen Sinn. Neben der Zeugung und der Geburt der Kinder haben Mutter und Vater Elternpflichten zu erfüllen und stehen ihnen Elternrecht zu. Außerdem sind sie natürlich für die Übernahme der Verantwortung und Zuwendung für das Kind zuständig. Es gibt verschiedene Arten der Elternschaft. Adoptivfamilien, Pflegeelternschaft, Familiengründung mit Spendersamen, homosexuelle Väter, lesbische Mütter und noch einige mehr. Doch wofür auch immer man sich entscheidet, in welcher Art von Familie man sich auch befindet, immer bedeutet es eine große Veränderung, wenn ein Kind die Familie komplettiert. Das Leben ändert sich drastisch und wird auch nicht mehr so, wie es einmal war.
Während der Schwangerschaft waren Mutter und Kind eine Einheit. Es kann vorkommen, dass sich die Väter außen vor gehalten fühlen. Sie müssen sich nach der Geburt versuchen einzubringen. In der Elternschaft müssen beide Teile die Verantwortung teilen – 50/50. Es empfiehlt sich für den Mann die Aufgaben der Mutter zuerst stundenweise dann tageweise zu übernehmen, wenn möglich auch umgekehrt. Das hilft nicht nur dem Kind sondern auch der Partnerschaft. Kein Elternteil fühlt sich benachteiligt oder in seinen Aufgaben und Verantwortungsbereichen alleine gelassen. Ein gemeinsames Kind bindet das Paar sowieso zusammen, trotzdem sollte man die gemeinsame Zeit nicht vergessen. Wenn es den Eltern gut geht, geht es auch dem Kind gut. Also pflegen Sie ebenso ihre Partnerschaft wie das Verhältnis zu ihrem neugewonnenen Familienmitglied. Als Kind lebt es sich schließlich besser, wenn man von beiden Elternteilen gleich viel hat und vor allem, beide zusammen erleben und genießen darf.
Autorin: Mag. Natascha Zimmermann |