Ernährungstrends – der Weg zur gesunden Lebensweise
Ernährungstrends – der Weg zur gesunden Lebensweise
Ernährung ist im Wandel. Tatsächlich gibt es einige Veränderung rund um die Art, wie wir kaufen, essen und gesund leben. Welche Trends angesagt sind und worauf man achten sollte - mehr im nachfolgenden Beitrag.

Nachhaltigkeit und Klimafreundlichkeit prägen unseren Alltag, nun sind diese Begriffe auch in der Küche angekommen. Wer den Planeten retten möchte, verzichtet auf Fleisch und geht beim Einkauf bewusster durch die Gänge: regionale und saisonale Produkte sind gefragt. Auch der zunehmende Verpackungsmüll und um die halbe Erde geflogene Lebensmittel stehen im Fokus der Kritik.

Vegan und vegetarisch ist für viele Menschen längst nicht mehr so abwegig. Als Übergang bietet sich die flexitarische Ernährung an. Dabei liegt der Schwerpunkt zwar auf einer pflanzenbasierten Ernährung, jedoch nicht unbedingt auf dem Verzicht von tierischem Eiweiß. Auch darf man sich zwischendurch mal eine Portion Fisch oder Fleisch kochen. 69 Prozent halten es für wichtig, viel Obst und Gemüse zu essen, um sich gesund zu ernähren. Dabei spielen nährstoffreiche Gemüsesorten eine große Rolle.

Individuell ernähren und beraten lassen

Es gibt zahlreiche Angebote im Internet, die sich auf personalisierte Ernährungsberatung und entsprechende Ernährungstherapien spezialisiert haben. Besonders ältere Menschen finden zunehmend Gefallen an solchen digitalen Offerten. Eine regelmäßige Ernährung ist wichtig, aber oftmals ist das im stressigen Alltag oder im Alter gar nicht mehr so leicht.

Salate to go oder Convenience Food kommt immer stärker zum Einsatz. Oder man nimmt sich die Zeit, um das Mittagessen fürs Büro abends vorzukochen. Das ist besonders praktisch, wenn man Allergien hat oder eine Nahrungsmittelunverträglichkeit.

Detox-Smoothies, Superfoods und Buddha Bowls

Grünkohl, Kurkuma und Chia-Samen zählen zu den sogenannten Superfoods. Sie verfügen über einen besonders hohen Anteil an Ballaststoffen, pflanzlichen Eiweißen und sekundären Pflanzenstoffen. Detox-Smoothies haben weniger Kalorien als die süßen Obstsmoothies mit Fruchtzucker.

Buddha Bowls bestehen aus Haferflocken, Hirse oder Naturreis, kombiniert mit Kichererbsen oder Linsen. Als Ergänzung bieten sich Pilze und Brokkoli an. Der schonende Garvorgang macht diese Bowls zusätzlich zu einem gesunden Highlight, aber auch optisch sind die Bowls ansprechend. Gemüse gewinnt deutlich an Beliebtheit. 35 Kilo Tomaten und fast zehn Kilo Karotten isst jeder jährlich – insgesamt werden circa 124 Kilogramm Gemüse und 74 Kilogramm Obst gegessen.

Gesunder Darm – gesunde Lebensweise

Kefir ist gesund, denn er enthält Hefen und Bakterien, die sich in unserem Darm ansiedeln und gut für die Darmflora sind. Auch Kombucha enthält Bakterien, nämlich Milchsäurebakterien, die den Ausgleich des Säurehaushalts im Darm gewährleisten.

Aus Korea kommt neuerdings ein Gemüse, das für viel Furore sorgt: Kimchi ist milchsauer vergorenes Gemüse. Regional und saisonal top ist dagegen Sauerkraut, das schon unsere Großmütter regelmäßig in den Speiseplan brachten. Als gesundes und erfrischendes Dessert eignet sich Joghurt hervorragend, mit frischen Obstsorten gemixt eine wohltuende Erfrischung im Sommer.

Clean Eating

„Sauer“ essen, also clean eating, ist in den USA sehr beliebt. Es geht um eine Art der Ernährung, die Gesundheit und Nachhaltigkeit vereint. Das schließt den Verzicht auf verarbeitete Lebensmittel ebenso ein wie das Ziel, möglichst viel selbst zu kochen – und vor allem nur Bio-Produkte zu kaufen. Es gilt, Gerichte zu kochen, die maximal fünf Zutaten beinhalten.

Clean Eating hat noch weitere Regeln: tägliches Frühstück, regelmäßige Mahlzeiten, komplexe Kohlenhydrate mit Eiweiß bei jeder Mahlzeit kombinieren. Beispielsweise eine Portion Vollkornreis mit Bohnen oder Fisch. Das kann einen zu hohen Cholesterinspiegel vielleicht regulieren. Als erhöhte Werte gelten Gesamtcholesterinwerte über 190 Milligramm pro Deziliter.


AutorIn: A.D.,O.H., Fotocredit: freepik
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